Zum Geburtstag habe ich von Mama und Papa einen gemeinsamen Ausflug geschenkt bekommen. Und die Similan Islands sind natürlich eines DER Traumziele Thailands. Obwohl wir wussten, dass es ziemlich voll werden würde, haben wir uns trotzdem für den Ausflug entschieden. Irgendwie wollten wir die Inseln einmal gesehen haben.
Die Similan Islands, ein Paradies im Herzen der Andamanensee, zählen zu den schönsten und artenreichsten Nationalparks Thailands. Bekannt für ihre Tauch- und Schnorchelspots, weißen Sandstrände und türkisblaues Wasser, locken die neun Hauptinseln jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Einige Inseln bleiben dabei jedes Jahr aus Naturschutzgründen gesperrt. Und für Militärübungen… hat uns zumindest einer ausm Hotel erzählt.
Morgens um 8 Uhr ging es los und wir wurden abgeholt. Mit dem Minivan ging es zum Pier Thai Lama, ein paar Kilometer südlich von Khao Lak. Nach dem Einchecken konnte man sich Schnorchelausrüstung ausleihen und noch ein kleines Frühstück einnehmen. Das war ganz gut gemacht: es gab ein kleines Buffet mit Rice Porridge, Rührei, Gemüse, Beans, Brot, Marmeladen und Fruits. Für Freddy und mich, die kein Frühstück im Hotel haben, ausreichend für eine kleine Stärkung vor der Tour.
Danach ging es aufs Speedboat. In 1:15 Stunden zu den Similan Islands. Der erste Stop war zum Schnorcheln. Die Insel und die Felsenlandschaft war schonmal richtig toll anzusehen und erinnert an die Seychellen oder British Virgin Islands. Freddy und ich sind auch direkt rein zum Schnorcheln. Die Sicht war gut, aber nach Raja Ampat kann uns das “normale” Schnorcheln natürlich nicht mehr so sehr beeindrucken. Es war außerdem auch recht wellig, was zumindest ich immer super unangenehm finde. Noch schlimmer allerdings war, dass es nach kurzer Zeit so extrem voll wurde, dass man eigentlich nur noch andere Schnorchler sah. Man wurde teilweise von anderen (asiatischen) Touristen getreten oder es wurde sich an dir festgehalten… ganz unangenehm! Also schnell wieder zurück aufs Boot. Mama und Papa sind direkt draußen geblieben; war wahrscheinlich besser so.


Nach 30 Minuten ging es weiter zur Insel Nr. 8, wo der zweite Schnorchelspot war. Hier sind wir diesmal auch direkt draußen geblieben und haben lieber am Bug des Schiffes die Aussicht und Sonne genossen. Die Landschaft und das Wasser der Inseln ist wirklich traumhaft. Wir können also sehr gut verstehen, warum hier so viel los ist. Denn los ist hier wirklich viel: an jedem Spot tummeln sich die Speedboote; bestimmt so 20-25 Stück.



Als nächstes ging es dann endlich auf die Insel. Hier gab es auch Lunch. Kleine abgepackte Portionen – nichts besonderes. Da sind wir von Ausflügen in Thailand eigentlich besseres gewohnt.
Im Anschluss blieb dann noch ein wenig Zeit um auf den Sail-Rock zu laufen. Natürlich war der Weg hier auch super voll, so dass man etwas anstehen und schon gucken musste, dass man ein schönes Foto bekommt. Aber das kennen wir ja bereits… time for FreBias Realtalk 😂
Die Felsen sehen super toll aus und auch der Ausblick auf die Bucht ist schön. Der Strand und die Wasserfarben sind einfach einmalig. Allein dafür hat es sich auf jeden Fall gelohnt!







Als letztes ging es dann noch nach Miang Island. Hier gibt es zwei Strände: die Princess Bay, in der man anlegt, und die Honeymoon Bay, zu der man ca. 10 Minuten laufen muss. Beide Strände sind traumhaft schön. Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser – einfach paradiesisch. Wir hatten ca. eine Stunde Freizeit, die wir komplett zum baden, entspannen und genießen genutzt haben.


Im Anschluss ging es dann schon wieder zurück. Am Pier gab es noch Pad Thai und ein süßes Dessert mit Kokosmilch, bevor wir wieder zu unserem Hotel gefahren wurden.
Fazit: Die Similan Islands sind traumhaft schön. Der weiße Sand, das türkisblaue Wasser und die Felsenlandschaft machen die Inseln zu einem ganz besonderen Fleckchen auf dieser Erde. Da ist es nicht verwunderlich, dass es dort nur so von Ausflugsbooten wimmelt. Natürlich ist es nicht ganz so schön mit den ganzen Booten und Menschenmassen. Insbesondere das Schnorcheln bringt so halt überhaupt gar keinen Spaß. Aber das muss man einfach akzeptieren; schließlich waren wir auch ein Teil dieses Ausflugs. Wir wussten das auch vorher und haben uns bewusst trotzdem für den Ausflug entschieden, weil wir die Inseln einfach in live gesehen haben wollten. Und das hat sich definitiv gelohnt! Trotz Menschenmassen.
Danke Mama & Papa für dieses tolle Geburtstagsgeschenk ❤️

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