Nachdem wir uns von Mama und Papa leider viel zu früh verabschieden mussten, ging es für uns weiter nach Phuket. Mit dem Bus ging es in knapp 2,5 Stunden auf die Halbinsel, direkt nach Phuket Town.
Normalerweise mögen wir es ja überhaupt nicht voll und touristisch. Trotzdem dachten wir uns, dass man Phuket auf jeden Fall mal gesehen haben muss. Und wir waren hier ja noch nie, also können wir eigentlich auch nicht so richtig mitreden. Und so haben wir uns entschieden, die drei Tage vor unserem Weihnachtsurlaub dort zu verbringen.
Phuket Town
Den ersten Tag haben wir in Phuket Town verbracht und haben die Stadt ein wenig zu Fuß erkundet. Aber bevor es losging, waren wir natürlich erstmal im Gym. Und das Gym war wirklich super ausgestattet; mit 150 Baht pro Person aber auch das teuerste bisher.


Nach einem erfolgreichen Training ging es in den nächstgelegenen King Rama Park, wo es für uns erstmal unsere verdiente Bowl gab. Der Park ist schön angelegt und es gibt hier sogar ein riesiges Outdoor-Gym. Da hätten wir uns das Geld ja fast sparen können 🤣 Nee, aber die Geräte waren wirklich nicht schlecht. Man trainiert nämlich immer mit seinem eigenen Körpergewicht.




Im Anschluss sind wir dann nach Phuket Old Town. Das Viertel erinnert mit seinen Häusern und Gassen irgendwie so gar nicht an Thailand und man fühlt sich ein bisschen, wie am Mittelmeer. Es gibt viele Cafés, Shops und Souvenirläden, die zum Schlendern und Verweilen einladen. Und so voll war es auch gar nicht; das hatten wir uns schlimmer vorgestellt.
Hier steht übrigens auch das On On Hotel aus dem Film The Beach – das ist nämlich gar nicht auf der Khao San Road 😄






Weiter ging es für uns Richtung Westen zur Mall Central Phuket. Eine riesige Mall, in der es wirklich alles gibt! Hier drin könntest du auch im XXL Aez sein 🤣 Leider sind die Malls in Asien immer so arg runtergekühlt, dass man es nicht lange aushalten kann.
Am Abend waren wir dann noch auf den Naka Weekend Market, der von unserem Hotel nur wenige Minuten entfernt war. Ein riesiger Nachtmarkt mit allerhand Stuff und einer riesigen Foodmeile. Hier gab es für uns Spring Rolls (fresh UND fried), Mango Salad und Pad Thai 😋 und dann mussten wir auch schon ganz fix zurück ins Hotel, denn das letzte Spiel des Jahres stand an 💙



Patong Beach
An unserem zweiten Tag in Phuket wollten wir uns eigentlich einen Roller ausleihen und ein paar Strände und Orte in der Umgebung abfahren. Doch das mit dem Roller erwies sich als besonders schwierig. Viele waren ausgebucht, oder einfach zu weit weg. Und so entschließen wir uns kurzerhand einfach mit dem öffentlichen Bus nach Patong Beach zu fahren – dem Trubelpunkt Phukets!
Von Phuket Old Town fahren die blauen Busse relativ regelmäßig für 40 Baht nach Patong. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und auf der Fahrt merkten wir direkt, dass es vielleicht gar keine so schlechte Idee war den Bus zu nehmen. Denn hier ist ordentlich Verkehr. Viele Autos, viele LKWs und noch mehr Roller. Da hatten wir es im Bus deutlich entspannter und auch Freddy konnte mal die Aussicht genießen!


In Patong angekommen, war ich dann erstmal sprachlos. Denn so einen Strand hab ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Super viele Menschen, überall Liegen, und noch mehr Wassersportangebote 😅 Der vollste Strand, an dem ich je war, ist auf Kreta. Oder wahrscheinlich doch Timmendorfer Strand 😂 Das war schon beeindruckend! Und für uns eine willkommene Abwechslung.
Der Strand ist wirklich schön. Schöner Sand, tolles Wasser und eine riesige Bucht – also man weiß direkt, warum hier so ein Touristenort entstanden ist. Bei unserem Besuch stand außerdem noch ein Kreuzfahrtschiff in der Bucht; das war schon gigantisch.
Und so entspannten wir ein paar Stunden in der Sonne, badeten und beobachteten das wilde Treiben. Außerdem findet man auch hier recht schöne Fleckchen, wo noch genügend Platz ist.








Am Nachmittag sind wir dann natürlich noch durch den Ort geschlendert. Überall gibt es Shops, Restaurants, Bars, Cafés, Fastfoodketten – die ganze Uferpromenade ist damit gesäumt. Hier pulsiert wirklich das Leben. Die berühmt-berüchtigte Bangla Road hat uns dann den Rest gegeben: wir waren so überwältigt von dem Angebot (und das bei Tag!!) UND als Hamburger – Reeperbahn und Khao San Road sind dagegen irgendwie nix 😂 Wir fragen uns, wie es Leuten vom Dorf gehen muss…






Mit dem letzten Bus sind wir dann zurück nach Phuket Town – ein Tag in Patong reichte uns dann doch 😅
Den Abend haben wir wieder entspannt bei uns am Naka Nightmarket ausklingen lassen. Am nächsten Morgen ging es nämlich in unseren Weihnachtsurlaub…


Fazit: Wir können schon verstehen, warum es so viele nach Phuket zieht. Und das, obwohl wir so gut wie gar nix gesehen haben. Denn es gibt auf der Halbinsel ja noch SO viel mehr zu sehen. Und sicherlich auch noch so einige ruhigere Strände. Der Vorteil in Phuket ist einfach, dass du das Gute aus beiden Welten haben kannst: schöne Strände und Natur, aber auch die Annehmlichkeiten einer Stadt, wie Malls und große Supermärkte.

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