Bantayan Island

Von Coron wollten wir nach Bantayan Island, eine kleine Insel im Norden von Cebu. Der Weg dorthin von Coron ist relativ weit, so dass wir die Strecke leider nicht an einem Tag schaffen. Und so legen wir einen Zwischenstopp in Cebu City ein. 

One Night in Cebu

Das Gute: Unser Flug geht daher erst Mittags und wir können in Coron am Morgen noch trainieren! Unsere Bowl genießen wir auf der Terrasse in unserem Guesthouse, bevor es dann zum Airport geht. Unser Flug hat zwei Stunden Verspätung, die Wartezeit am Flughafen versüßen wir uns mit ein paar teuren Airport-Snacks, weil wir (ich glaube echt zum ersten Mal) NIX dabei haben – Anfängerfehler 😉 

In Cebu wohnen wir in einem kleinen Hotel, was wie ein amerikanisches Motel aufgebaut ist. Das Zimmer ist sauber und ruhig und wir können gut schlafen. Außerdem können wir von hier am nächsten Morgen direkt zu Fuß die 1,5km zum Busbahnhof gehen. Vorher gehen wir aber noch einkaufen und Freddy holt sich sein Frühstück an einer Straßen-Eatery für 1€ (drei Gemüseportionen!). 

Eine Busfahrt die ist lustig

An der Busstation angekommen haben wir Glück, denn der Bus ist bereits fast voll und wir fahren direkt los. Die Fahrt führt uns in den Norden der Insel Cebu nach Port Hagnaya. Ich habe einen kaputten Sitz, bei dem das Polster immer nach vorne rutscht, was ziemlich nervt. Ansonsten ist die Fahrt anfangs aber ganz ok. Nach zwei Stunden machen wir eine Pause an einer Raststätte. Und danach wurde es dann ziemlich schaukelig und wackelig. Die Straße war extrem bumpy und kurvig und wir sitzen in der letzten Reihe – das war tatsächlich ziemlich anstrengend. 

Und so sind wir froh, als wir nach ca. vier Stunden endlich am Hafen ankommen. Hier besteigen wir zu Fuß die Föhre nach Bantayan. Die Fahrt dauert nochmal etwa 1,5 Stunden und vom Hafen gehen wir dann die 1,5 km zu unserem Hotel wieder zu Fuß – wir sind mittlerweile richtig stark mit unseren Rucksäcken geworden! 

Wir wohnen wieder in einem kleinen Guesthouse, welches super schön angelegt ist. Das Zimmer ist sauber und groß genug, um sich ein bisschen auszubreiten. Das Beste: das Gym ist nur ein paar Hundert Meter entfernt und wir können mal wieder zu Fuß hingehen 😃

Das Gym hat übrigens einen ganz tollen Ausblick auf die umliegenden Palmen und das türkisfarbene Meer im Hintergrund – da trainiert es sich doch gleich doppelt besser!

Beach Paradise Bantayan 

Die Insel wurde uns von Nati & Siar empfohlen, die bei ihrer Reise 2018 schon hier waren. Und ich erinnere mich noch gut an die paradiesischen Bilder der beiden. So freuten wir uns natürlich auch total die Strände der Insel zu erkunden. 

Santa Fe Beach 

Santa Fe ist der Haupttourismusort auf Bantayan. Hier gibt es die meisten Hotels und Resorts. Kein Wunder, denn der weiße Sandstrand zieht sich einmal um den kompletten Ort an der Küste entlang. Das Wasser ist super schön, man kann hervorragend baden und die wunderschöne paradiesische Aussicht genießen. Aber Sonnenbrille nicht vergessen, denn der weiß Sand blendet 😉

Der Strand eignet sich auch hervorragend für einen Strandspaziergang; durchs Dorf kann man dann zurück.

Secret Beach

Der Secret Beach oder auch Salinda Beach liegt ein paar Kilometer nördlich von Santa Fe und ist wirklich ein Traumstrand aus dem Bilderbuch. Eine kleine Bucht, weißer Sandstrand, türkisfarbenes wunderschönes Meer und ein paar Felsen an den Seiten und im Hintergrund – besser geht es nicht! 

Einziges Manko: die Filipinos versuchen hier doppelt abzukassieren. Auf den Philippinen kosten fast alles Strände und Attraktionen Eintritt. Wir haben hier an der einen Seite des Strandes geparkt und 50 Peso pro Person gezahlt. Zu Fuß sind wir dann bis zum Secret Beach, wo sie nochmal 70 Peso pro Person haben wollten – finden wir irgendwie frech. Und haben wir deswegen auch nicht bezahlt. Einmal Eintritt reicht.

Baigad Lagoon Beach

Die Lagune liegt auf der Ostseite der Insel. Landschaftlich eigentlich super schön: der Strand auf der einen Seite, die Mangroven und Fluss auf der anderen. Leider konnten wir von dieser natürlichen Schönheit nichts sehen, denn der Strand war bei unserem Besuch extrem vermüllt. Und zwar so vermüllt, dass wir hier nicht einmal unsere Bowl essen konnten. 

Stattdessen ging es für uns weiter, einfach ein paar Kilometer an der Küste entlang, bis wir eine Zufahrt zum Wasser fanden. Und wir hatten Glück: wir sind an einer kleinen, aber feinen Bucht gelandet, die wir ganz für uns alleine hatten. Außer zwei älteren Locals, die die komplette Zeit im Wasser lagen (keine Ahnung, ob die dort etwas gesucht haben), gehörte die Bucht uns ganz allein. Und so konnten wir hier einen entspannten Nachmittag verbringen. 

Foodarathon 

Mittlerweile wisst ihr, dass es auf den Philis für uns mit dem Essen eher schwierig ist. Besonders vegetarisches findet man schwer und auch alternative Eiweißquellen sind extrem rar. So war es auch hier wieder. Und so haben wir eine neue Sportart erfunden: den Foodarathon. 

Wir klappern also alle bekannten Eateries in Santa Fe ab und kaufen überall das, was zu uns passt. In der einen die Bittermelone mit Ei, in der anderen eine gegrillte Aubergine und in der nächsten gemischtes Gemüse. In der letzten Eatery kaufen wir Reis und was es sonst noch gibt und mischen uns dann unser zusammengesuchtes Sammelsorium an Portionen zusammen. Etwas anstrengend, aber was tut man nicht alles für seine gute Ernährung. 

Und so ging unsere Zeit auch auf dieser Insel schon wieder vorüber. Jetzt wartet ein neues Abenteuer auf uns: Siargao – die Surferinsel im Osten der Philippinen. Aber wie so oft: der Weg dorthin ist weit…


Eine Antwort zu „Bantayan Island“

  1. Avatar von Sandra
    Sandra

    Tolle Beach-Fotos 🤩 Foodarathon 😂
    Freue mich auf die nächste Etappe 🥰🤩😀

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