Vientiane ist die Hauptstadt von Laos und liegt am Mekong direkt an der Grenze zu Thailand. Wir sind entspannt mit dem Nachtzug aus Bangkok angereist und hatten ein Hotel in unmittelbarer Nähe zum Fluss, so dass wir die Stadt zu Fuß erkunden konnten.
Highlights
Ehrlicherweise gab es hier nicht allzu viele Highlights. Was uns persönlich aber gefallen hat:
- Der Nachtmarkt: der Markt am Ufer des Mekong ist riesig und man kann hier sicherlich einige Zeit schlendern und shoppen. Auch der kleine Rummel für Kinder hat irgendwie seinen ganz eigenen Charme.
- Mango mit Gewürzsalz: Haben wir hier zum ersten Mal probiert und finden es super lecker. Seitdem holen wir uns die leckere Kombi öfters.
- Patuxai: Das laotische Pendant zum Arc de Triomphe in Paris zu sehen konnte man als kleines Highlight bezeichnen, einfach weil es so abstrus ist.







Downsides
Wir waren relativ kurz in der Stadt und sind zu diesem Zeitpunkt Städten generell schon etwas überdrüssig gewesen. Trotzdem fanden wir zwei Dinge echt nervig:
- Verkehr: Super viel lauter Verkehr, der das Sightseeing extrem anstrengend macht. Vielleicht sind wir hier momentan aber auch einfach nur empfindlich.
- Keine Fußwege: Es gab mal wieder so gut wie keine Fußwege. Am Mekongufer kann man super laufen, aber überall sonst ist der Stadt fehlen sie.
Kultur & Menschen
Die Laoten haben auf den ersten Blick sehr viel mit den Thais gemeinsam. Zumindest vom aussehen. Beim genaueren hinsehen unterschieden sie sich aber doch sehr: die Menschen in Laos sind lange nicht so herzlich, freundlich und aufgeschlossen wie die Thais. Stattdessen sind sie eher ruhig und gelassen.
In Vientiane hatten wir auch nicht allzu viel Kontakt mit den Locals, doch die meisten waren eher zurückhaltend.
Fitness & Gesundheit
Muss ausfallen. Wir waren beide extrem krank und an Sport war leider nicht zu denken. Entsprechend haben wir uns mit dem Thema auch wenig auseinandergesetzt.
Food
Das Essen in Laos ist dem thailändischen Essen sehr ähnlich und es gibt fast die gleichen Gerichte.
In Vientiane waren wir beim Nightmarket und auch beim Morning Market. Am Nachtmarkt war es tatsächlich sehr schwer etwas vegetarisches zu finden, aber am Ende gibt es immer etwas. Hier hatten wir eine richtig gute gegrillte Aubergine – das war lecker!
Ansonsten findet man überall auf der Straße die kleinen Fruitwagen, die geschnittenes Obst mit und ohne Gewürzsalz anbieten. Bester Snack!


Kosten
Die Preise in Vientiane waren im südostasiatischen Vergleich wahrscheinlich recht normal. Das Essen war teilweise etwas teurer, was normalerweise in Städten eigentlich immer andersrum ist.
Hier wieder ein paar Preisbeispiele:
- Beerlao small: 20k Kip (ca. 0,85€)
- Fried Rice: 25k Kip (ca. 1,10€)
- Papaya Salad: 30-40k Kip (ca. 1,30-1,75€)
- Hotel: 30€ / Nacht
Good to know
Vientiane hat nicht viele Sehenswürdigkeiten, das heißt man muss nicht länger als 2-3 Tage in der Stadt verbringen. Die Gegend um den Mekong ist am schönsten und besten zu Fuß zu erkunden. Am Abend kann man hier ausgelassen zusammenkommen und sicherlich auch in einer der vielen schönen Bars versacken.
Wiederkommen?
Wahrscheinlich eher nicht. Wir sind insgesamt 30 km durch durch die Stadt gelaufen und haben wahrscheinlich alles gesehen. Insgesamt war es uns zu laut und Fußgängerunfreundlich, so dass wir persönlich beim nächsten mal direkt ohne Stopover weiterreisen würden.

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