Der wichtigste Grund warum wir die kleine Insel Nusa Lembongan ein drittes Mal besuchen? Hier liegt einer von Freddys absoluten Lieblingsorten, den wir hier 2016 entdeckt haben: Devils Tear.
Genau wie 2016 haben wir uns im Rahmen unserer Wanderung zu Fuß auf den Weg an die Küste gemacht und erstmal unser eigenes, privates Mini Devils Tear in der Nähe des Sunset Points besucht. Hier kann man ganz entspannt die Wellen und Felsenlandschaften beobachten. Doch auch hier hat sich zu unserem letzten Besuch was getan: es gibt ein neues Resort, welches direkt dahinter gebaut wurde. Davon haben wir heute aber zum Glück nichts mitbekommen.
Bei richtigem Wellengang prallt das Wasser mit ganzer Kraft gegen die Felsen und es entstehen riesige Fontänen. Überall gibt es kleine Pools und eigene Landschaften, die sich durch das Spektakel gebildet haben. Wirklich atemberaubend. Und vor allem Freddy kann hier stundenlang stehen und beobachten 👀




Bei unserem Besuch, war noch zu viel Ebbe, so dass die Fontänen gar nicht mal so hoch waren. Somit haben wir uns dann direkt auf den Weg zum offiziellen Devils Tear gemacht.
Doch auf dem uns bekannten Weg kamen wir dort gar nicht hin. Denn ganz ungewöhnlich für Indonesien versperrte uns ein Zaun den Weg. Denn: Zutritt nur noch über den offiziellen Eingang, man muss jetzt Eintritt zahlen 😱
Und das gar nicht so wenig: 25k IDR pro Person. Das hat uns tatsächlich erstmal schockiert und wir wollten erst umdrehen.

Als wir das erste Mal 2016 hier waren, gab es hier noch überhaupt nichts. Kein Zaun, kein Warung, wirklich gar nichts. 2018 hatten sich dann schon einige Shops um den Spot angesiedelt und auch viele Touristen waren da. Und nun, weitere 6 Jahre später, ist das Gebiet eingezäunt, man muss Eintritt zahlen und die Klippen sind mit einem Seil abgesperrt. Denn leider waren einige Touristen in den letzten Jahren zu wagemutig und sind abgestürzt… Fürs Auge tut das aber leider nichts.
Letztendlich haben wir dann natürlich doch gezahlt, denn schließlich waren wir nur deswegen hier. Trotzdem ist es traurig und schade, dass man jetzt schon für die reine Natur (Wellen) zahlen muss. Wenigstens gilt das Ticket für zwei Tage; das hat uns dann wieder etwas besänftigt.
Nun aber endlich zu Devils Tear selbst: Der Spot liegt an der Westseite der Insel und besteht eigentlich nur aus einer Felsenlandschaft. Der Küstenabschnitt verdankt seinen Namen den gewaltigen Wellen, die mit voller Kraft gegen die schroffen Klippen schlagen und dabei riesige Wasserfontänen in die Luft schleudern. Das tosende Wasser spritzt in die Felsen, wodurch es aussieht, als würden „Tränen des Teufels“ in die Luft geschleudert werden – daher der Name.
Durch die Zeit haben sich hier in den Felsen richtige Landschaften geformt. Es gibt Pools, Höhlen und ganz ganz viele spitze Felsen 🤣 Freddy steht hier nur zu gern und beobachtet das Spektakel.






Spektakulär kann das Ganze auch bei Sonnenuntergang aussehen. Also sind wir am zweiten Abend nochmal hin, hatten aber leider kein Glück und die Sonne verschwand schon ziemlich früh hinter Wolken 😏 Trotzdem konnten wir noch ein paar tolle Wellen in schönem Abendlicht bestaunen; vor allem die Gischt sieht bei den Bedingungen mega aus.






Und wie sieht nun Freddys Fazit aus? Es verändert sich halt einfach alles. Die Wellen waren diesmal für seinen Geschmack nicht groß genug; daher die klare Empfehlung bei Flut hinzufahren.
Mein Fazit: Auch wenn das Feeling von 2016 nicht ganz da war, hat es sich trotzdem gelohnt, wieder herzukommen. Alleine für Freddys leuchtende Augen und das Lächeln, würd ich’s jederzeit sofort wieder tun 🥰
Und die Sache mit dem Eintritt? Geld regiert die Welt. Das müssen wir wohl oder übel akzeptieren 🤷♀️

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