Von Koh Jum sollte es für uns nach Bangkok gehen. Diesmal endlich für länger als einen Tag – und mit ganz besonderem Besuch!
Aber erstmal mussten wir nach Bangkok kommen. Und dieser Trip hatte es ganz schön in sich:
- Step 1: Mit dem Pick-Up vom Hotel zum Hafen
- Step 2: Mit dem Public Boat von Koh Jum aufs Festland
- Step 3: Mit dem Public Bus zum Krabi Bus Terminal
- Step 4: Mit dem Nachtbus nach Bangkok
- Step 5: Mit dem Taxi vom Bus Terminal Mochit ins Apartment




Wir sind am Dienstagmorgen um 10 Uhr los und waren Mittwochmittag gegen 13 Uhr im Apartment – 27 Stunden Anreise; so lange braucht man nicht mal aus der Heimat 😉 Aber: wir hatten auch zwei längere Wartezeiten. In Krabi hatten wir drei Stunden, die für ein gutes Frühstück und eine Massage gereicht haben. In Bangkok kamen wir sehr früh morgens an, unser inkludierter Pick-Up kam aber erst um 12 Uhr. So haben wir uns die Zeit in unserem neuen Lieblingspark Rot Fai vertrieben.
Ernüchternde Ankunft
In Bangkok haben wir uns, wie schon in Kuala Lumpur, ein Apartment gemietet. Wir wollten uns eine tolle Zeit mit eigenem Frühstück machen und auch mal wieder kochen. Doch nach unserer Ankunft erstmal die Ernüchterung: das Apartment war überhaupt nicht gecleaned. Und es war so dreckig, dass wir dort wirklich keine einzige Nacht geblieben wären (die Fotos erspare ich euch hier lieber!). Also Kontaktaufnahme zum Vermieter und nebenbei auf Booking schauen, welche Alternativen es gibt. Zum Glück stellte sich raus, dass wir vom Fahrer einfach nur zu früh abgeliefert wurden und das Putzteam noch gar da war 😅
Puh, Glück gehabt. Das Putzteam kam, wir gingen schonmal einkaufen und als wir zurückkamen, war das Apartment richtig schön sauber und genau so, wie wir es uns gewünscht haben. Hier würden wir eine tolle Zeit haben können! Im 32. Stock ist übrigens schon nice 🙂



Das große Wiedersehen
Am Abend ging es dann 5 km Richtung Norden in die bekannte Hood Sathorn. Wir sollten Freddys Eltern nach über vier Monaten wiedersehen 😍
Anke und Wolfgang sind im Lieblingshotel meiner Eltern untergekommen und so war der Weg dorthin für uns ganz bekannt. Und wir freuten uns riesig, die beiden wiederzusehen. Leider ist Anke kurz vor Abreise so richtig krank geworden und war immer noch nicht fit. Daher gingen wir am ersten Abend nur schnell etwas kleines Essen, genossen das Wiedersehen und gingen dann ins Bett, um am nächsten Tag fit zu sein. Wir waren mittlerweile auch seit 36 Stunden auf den Beinen…


Sightseeing Part 1
Natürlich war es Freddys und meine Aufgabe die zwei gemeinsamen Tage in Bangkok als Guides zu verbringen und den Eltern die Stadt zu zeigen. Und so war der erste Tag für zwei touristische Hotspots reserviert: Wat Pho und Khao San Road.
Und um zu den beiden Wahrzeichen zu kommen, nutzen wir natürlich das Public Boot über den Chao Phraya – denn das ist doch eigentlich das beste an Bangkok, oder?


Wat Pho
Lustigerweise waren Freddy und ich selbst noch nie im Wat Pho. Irgendwie war es uns da bisher immer zu voll und so krass an Tempeln sind wir ja auch nicht interessiert. Diesmal sollte es aber endlich so sein und wir besichtigten eines der Wahrzeichen Bangkoks und konnten den 46m langen liegenden Buddha auch mal aus nächster Nähe betrachten 😉
Viel schöner als den liegenden Buddha fand ich aber die Anlage selbst mit ihren kleinen, detaillierten Verzierungen. Und abgesehen von der Buddha-Halle ist die gesamte Tempelanlage auch recht leer. So kann man sich alles ganz entspannt ansehen.





Khao San Road
Im Anschluss ging es auch schon Richtung Khao San Road. Natürlich wieder mit der Orange Line. Auf der Khao San Road hat sich nichts verändert und es ist alles beim alten: viele Pad Thai Stände, getrocknete Insekten und Krokodil-Spieß. Bars, laute Musik und Plastikstuhlrestaurants am Ende. In genau so einem haben wir uns auch ein leckeres Dinner gegönnt. Zum Nachtisch gab es für Anke noch den allerersten Roti (mit Banana, und sie mochte ihn!). Zum Abschluss des Tages haben wir noch einen Absacker in einer Bar getrunken, bevor es standesgemäß mit dem TukTuk nach Hause ging 😄





Sightseeing Tag 2
Den zweiten Tag wollten wir den beiden Chinatown zeigen. So sind wir wieder mit dem Boot gefahren und sind von hier durch die Gassen bis zur Yaowarat Road geschlendert. Hier war schon einiges los und die Vorbereitungen und Aufbauten für Chinese New Year waren im vollen Gange!
Für mich ist Chinatown immer wieder einen Besuch wert und das Gewusel und der Trubel beeindrucken mich jedes Mal wieder. Es gibt auch immer etwas neues zu entdecken und jedes Mal schaue ich mit neuen Augen auf die Dinge. Ich liebs.



Von Chinatown ging es zum Lumphini Park, Warane beobachten. Denn wo kann man schonmal mitten in der Stadt im Park freilaufende Warane ansehen? Genau, in Bangkok! Und wir hatten Glück und haben an diesem Tag wirklich richtig viele gesehen.

Zum Essen ging es dann auf den Patpong Nightmarket. Der Nachtmarkt ist etwas teurer, aber das Essen war wirklich köstlich. Besonders der Fried Rice war der beste seit unserem letzten Nasi Goreng in Indonesien 😋


Und so ging auch der zweite Tag in Bangkok ziemlich schnell vorüber und wir mussten uns von den Eltern fürs erste schon wieder verabschieden. Die beiden machen sie aufs ins Abenteuer in den Norden Thailands, während wir noch ein paar Tage in Bangkok bleiben und unser Leben im Apartment genießen.

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