Nachdem wir die letzten beiden Orte (Koh Lipe und Koh Lanta) schon von unserer Reise 2017 kannten, sollte es jetzt wieder an einen neuen Ort gehen, den es zu entdecken gilt: Koh Jum

Die Insel liegt nicht weit vor der Küste Krabis und von Koh Lanta war es diesmal eine ganz entspannte Speedboatfahrt von gerade einmal 30 Minuten. Auf der Insel angekommen, merkt man direkt, dass es hier wieder ein Stück ruhiger zugeht. Es gibt eigentlich nur eine Straße, die sich über die Insel zieht. Ab und an gibt es kleine Ansammlungen von Shops und Restaurants. Und das war es auch schon.

Wir wohnen in den Jungle Hill Bungalows in einem schönen Gartenbungalow, der echt geräumig ist und für uns nach der Bleibe auf Koh Lanta ein kleines bisschen Luxus darstellt. Das Hotel ist schön an den Hang gebaut, direkt am Ting Rai Beach

Zu Fuß über die Insel 

Die Insel ist recht klein; so sind es von unserem Hotel zum nördlichsten Punkt nur knapp 8 km. Also entscheiden wir uns die Insel zu Fuß zu erkunden und keinen Roller auszuleihen. Spart nicht nur Geld, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Und Zeit haben wir schließlich genug. 

Am ersten tag machen wir uns also auf den Weg Richtung Norden. Wie schon auf Koh Lanta, haben wir auch hier wieder einen kleinen haarigen Begleiter an unserer Seite. Wir nennen ihn einfach Jackie 2 😅

Coconut Beach

Der Coconut Beach liegt ganz im Norden von Koh Jum. Hier gibt es ein Resort, was auch ein Restaurant hat. Sonst nichts. Der Strand ist klein, aber fein. Doch leider war es hier wieder super windig, so dass wir nach einer kurzen Kaffeepause direkt weitergegangen sind. 

Sunset Beach 

Der Sunset Beach liegt nur 1 km vom Coconut Beach entfernt. Hierbei handelt es sich wieder um eine relativ lange Bucht, und der Wind kam diesmal eher von hinten! Glück gehabt ☺️ Es gibt ein paar Bars, darunter auch eine lustig ins Wasser gebaute Hippie-Bar. Wir haben hier ein paar Stunden entspannt, gefrühstückt und die Sonne genossen (wenn sie denn da war…). Denn das Wetter in Thailand fängt so langsam an uns auf die Nerven zu gehen. Es ist viel zu windig, viel zu wolkig und einfach nicht so schön, wie man es kennt. Thailand meint es dieses Jahr nicht gut mit uns 😏 

Von Sunset Beach wollten wir zurück zum Hotel. Laut Maps gibt es einen Weg direkt hinter dem Strand. Und tatsächlich gibt es den; doch das ist gar keine Straße, sondern ein richtiger Wanderweg. Jackpot! Schade nur, dass ich nur Birkis anhatte – sonst hätte die Wanderung noch mehr Spaß gemacht. Trotzdem toll, was man zwischendurch alles so entdeckt 😊

Der Hafen 

Am nächsten Tag sind wir in den Süden marschiert. Hierher sind es von unserem Hotel nur gute 4 km. Der Hafen ist sozusagen der Hauptort auf Koh Jum. Viel gibt es hier aber trotzdem nicht. Ein paar Shops und Lokale, das war’s. Nicht mal unsere Tour nach Bangkok konnten wir hier buchen; da wurden wir an eine WhatsApp-Nummer verwiesen, die uns leider nicht antwortete 🤷‍♀️🤷‍♂️

Strand ohne Namen 

Vom Hafen sind wir einfach irgendwo weiter und so an einem Strand gelandet, der bei Maps nicht mal einen Namen hat 😅 Hier war es wunderbar ruhig und somit der perfekte Orte für unsere Breakfast Bowl. Bei Ebbe ist das Wasser hier sehr flach und somit das Baden etwas schwieriger, aber dann muss man halt etwas weiter rausgehen. 

Golden Pearl Beach

Etwas weiter nördlich liegt der Golden Pearl Beach. Hier reihen sich ein paar Resorts aneinander mit entsprechend teure Strandbars (ein großes Wasser für 50 Baht!!). Der Strand ist aber weiterhin kostenlos und so konnten wir hier tatsächlich mal die wunderschöne Abendsonne genießen – richtig entspannt. 

Am nördlich Ende des Strandes ist auch noch eine schöne Bar in die Felsen gebaut: The Rock Bar. Hier kann man sicherlich gut bei einem Cocktail oder Bier den Sonnenuntergang genießen. 

Good Food everyday 

Auch auf Koh Jum haben wir direkt am ersten Tag ein super Restaurant entdeckt: Asiny. Hier hat es uns sogar so gut geschmeckt, dass wir einfach direkt jeden Abend hierher gekommen sind. Die Damen haben sich super gefreut uns immer wieder zu sehen. Das Essen war lecker, gute Portionen und Preise. Mehr braucht es nicht. 

Räucherware hält sich länger? 

In vielen Teilen Südostasiens wird gefackelt. Da wird einfach der Kompost verbrannt, Palmenblätter oder sonstiges. Das räuchert und stinkt richtig! So leider auch auf Koh Jum – und wir wohnen leider genau in der „Rauchschneise“. Unser Holzbungalow ist natürlich offen, so dass der ganze Rauch ins Zimmer zieht… und dabei kann man leider überhaupt nicht schlafen. 

Freddy ist direkt am ersten Abend auf die Suche gegangen, aber am Ende stellt sich immer raus, dass irgendwo halt immer ein Feuer brennt. 

Am letzten Abend war es dann leider richtig schlimm. So schlimm, dass wir in unserem Bungalow kaum noch atmen konnten und der Rauch uns wirklich um jeden Schlaf gebracht hat. Abgesehen davon ist das sicherlich irgendwann auch gesundheitsschädlich. Wir haben uns nur gefragt, was man jetzt wohl mit Kindern machen würde? Man müsste sofort abreisen… doch wohin? 

Und so sind wir irgendwie schon wieder froh, dass wir abreisen. Koh Jum ist eine echte Inselidylle. Besonders gut hat uns gefallen, dass wir die Insel zu Fuß erkunden konnten und immer wieder versteckte Ecken entdeckt haben. Doch die allgegenwärtigen Feuer sind ein echter Wermutstropfen, und haben unsere Zeit hier leider etwas getrübt. Koh Jum ist eine tolle Insel für Ruhesuchende, aber wer empfindlich auf Rauch reagiert, sollte sich das vorher gut überlegen.


Eine Antwort zu „Koh Jum – Wenn die Inselidylle in Rauch aufgeht“

  1. Avatar von Sandra
    Sandra

    Schade, schon wieder ein bisschen Pech gehabt. Das mit dem Rauch ist echt fies, vor allen Dingen wenn man deswegen nicht schlafen kann. Albtraum. Ich hoffe sehr, dass es jetzt wieder ein wenig besser wird. 😘❤️

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