Nach den vier Tagen im Süden von Bali geht es für uns erstmal weiter auf die kleine vorgelagerte Insel Nusa Lembongan. Hier waren wir bereits 2016 und 2018 und die Insel bietet einen von Freddys absoluten Lieblingsspots; deswegen kommen wir auch noch ein drittes Mal her 😃
Die Anreise ist unkompliziert. Vom Hotel sind wir mit dem Taxi nach Sanur im Westen Balis und von dort nochmal in ca. 30 Minuten mit dem Speedboat auf die Insel. Der Hafen in Sanur wurde seit unserem letzten Besuch übrigens extrem professionalisiert. Mit richtigen Pier und sogar eine Departure und Arrivall Hall. Als wir das erste Mal hier waren, sind wir noch über den Strand ins Boot 😅
Nach unserer Ankunft auf Lembongan hatten wir noch den Nachmittag Zeit und haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht die nähere Umgebung rund um unser Hotel zu erkunden. Es war cool, bekanntes wiederzuerkennen und auch zu entdecken, was sich verändert hat. Hier wird auf jeden Fall an jeder Ecke gebaut, aber auch an jeder zweiten Ecke steht eine Ruine 😏
Was uns direkt aufgefallen ist: Die Locals basteln überall riesigen Schmuck aus Bambus und Blüten. Wie wir später erfahren sollten, findet diese Woche das hinduistische Galungan-Fest statt, und der Schmuck wird auch Penjor genannt. Galungan ist eines der wichtigsten balinesischen Feste und symbolisiert den Sieg des Guten (Dharma) über das Böse (Adharma). Es wird alle 210 Tage nach dem balinesischen Pawukon-Kalender gefeiert. Uns wurde gesagt, dass das von der Wichtigkeit ähnlich wie unser Weihnachten ist. Die Festlichkeiten dauern 10 Tage und enden im Kuningan-Fest. Überall sieht man hier jetzt diesen festlichen Schmuck, der vor den Häusern aufgestellt wird. Auch Opfergaben aus Blüten, Blättern und Bambus gehören dazu. Wir sind gespannt, ob wir die kommenden Tage noch etwas von den Zeremonien mitbekommen werden ☺️



Küstenwanderung
Am nächsten Tag ging es dann für uns nach einem kleinen Frühstück bei herrlicher Aussicht auf eine schöne Wanderung über die Insel. Bis auf die kleine Hauptader der Insel, sind die Straßen hier nicht allzu voll und es gibt viele kleine Wege und Trampelpfade, so dass das hier problemlos möglich ist. Von unserem Hotel sind wir einmal an die Nordküste und von dort dann immer am Meer entlang eine schöne Runde zurück. Unterwegs sind wir an vielen Highlights der Insel vorbeigekommen: Tamarind Beach, Mushroom Bay, Sunset Point, Sandy Bay Beach, Dream Beach und natürlich Freddys Lieblingsspot: Devils Tear 👹









Wir sind über Klippen, durch verlassene Hotelruinen, über Baustellen und Feldwege gewandert. Hier gibt es keine Zäune und Grenzen… eigentlich! Denn auf einmal, kurz vor Devils Tear, kamen wir tatsächlich nicht weiter: ein Zaun sperrte den Weg ab. Was es damit auf sich hat? Devils Tear kostet nun Eintritt, Zutritt nur noch über den Haupteingang 😭
Da wir (fast) nur deswegen auf der Insel sind, haben wir natürlich gezahlt und an den Klippen erstmal eine schöne Mittagspause mit Mango, Mandarine, Peanuts, gerösteten Maronen und Bananachips gemacht ☺️





Devils Tear ist wirklich ein Spektakel, daher schreiben wir hierzu nochmal einen eigenen ausführlichen Beitrag.
Im Anschluss haben wir noch etwas am Dream Beach entspannt, bevor es für uns zurück zum Hotel ging. Die kleine Wanderung ging nur knapp 12 km, fühlt sich bei den Bedingungen aber auch irgendwie mehr an 😅



Am Abend haben wir dann mal wieder etwas Neues ausprobiert und bei einem „Rumah Makan“ gegessen. Das sind kleine traditionelle Warungs, bei denen die Auswahl im Tresen steht und man sich seinen eigenen Teller zusammenstellt: Reis, Veggies, Tempeh, Eier, Tofu für mich & Fried Chicken für Freddy – war super lecker. Zum krönenden Abschluss des Tages gab es dann sogar noch unser absolutes Lieblingsdessert: Martabak 😍 Indonesicher Pancake mit süßen oder herzhaften Füllungen. Bei uns gerne Coklat Kacang (Schoki + Peanuts) oder Coklat Pisang (Schoki + Banane) 🤤




Der perfekte Abschluss.

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