Nachdem unsere Zeit auf Koh Chang mit Anke & Wolfgang viel zu schnell vorüber ging, hatten wir glücklicherweise noch drei weitere Tage auf der Insel. Und da wir die Insel schon von unserem letzten Urlaub kennen, hatten wir null Sightseeing-Stress. Ganz im Gegenteil: wir haben hier eine richtige Daily Routine entwickelt und jeden Tag relativ ähnlich verbracht.
Für viele ist es wahrscheinlich gar nicht vorstellbar, aber das Reisen darf man definitiv nicht mit Urlaub verwechseln. Denn mit Urlaub hat das hier wirklich wenig zu tun 😅 Zwar haben wir solche Dinge wie Haushalt momentan fast nicht, dafür kommen aber andere Aufgaben, wie zum Beispiel Reiseplanung, hinzu. Und wenn man, so wie wir, so extrem viel wert auf Ernährung und Sport legt, ist man den ganzen Tag ganz schön beschäftigt – auch mental. Unsere Tage auf Koh Chang eignen sich perfekt, um euch mal einen tieferen Einblick in unseren exemplarischen Tagesablauf zu geben. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen ja ☺️
Slow Mornings
Die letzten Wochen haben wir richtig gefallen an unseren Slow Mornings gefunden. Und das ist echt eine Besonderheit. Denn normalerweise (und vor allem im Urlaub) sind wir eher von der Fraktion super früh aufstehen, damit wir möglichst viel vom Tag haben. Hier haben wir aber nach zwei Monaten gemerkt: das funktioniert so nicht. Und seitdem lieben wir unsere langsamen Morgene. Ganz entspannt und ohne Wecker aufwachen, meist so zwischen 7 und halb 8 Uhr. Dann gibt es erstmal Kaffee für mich und Tee für Freddy. Meistens arbeite ich jetzt auch eine gute Stunde, bevor wir uns ganz entspannt fertig machen.
Das Fertigmachen und Sachen packen ist aber auch schon eine Herausforderung für sich. Denn wir brauchen allerhand Kram: Frühstücksbowls vorbereiten, Proteinpulver und daily Supplements verstauen, Joghurt, Milch, Fruits, Besteck einpacken. Dazu Wechselkleidung und Bikini (wir fahren in Trainingskleidung los), Trainingshandschuhe, FlipFlops, Handtücher, Sonnencreme. Haben wir alles? Ah, Wasser fürs Training nicht vergessen!
Training
Nun geht es auf ins Gym. Auf Koh Chang war das Gym ca. 15 Minuten mit dem Roller entfernt. Wir fahren immer noch unseren Push-Pull-Leg Split, trainieren also jeden Tag eine andere Muskelgruppe. Momentan trainieren wir immer so zwischen 70 und 80 Minuten. Das etwas längere Training tut gut, wir werden immer besser und die teuren Studios müssen sich ja auch lohnen 😅
Das Gym auf Koh Chang war richtig gut ausgestattet. Es war zwar immer recht voll, vor allem mit Touristen, aber man hat trotzdem immer ein freies passendes Gerät gefunden. Viele waren auch recht gut trainiert, was dazu beitrug, dass eine kleine „Pumper-Stimmung“ herrschte. Das pusht das eigene Training auch nochmal ein bisschen mehr.



Breakfast Views
Nach dem Training geht es für uns immer direkt an den Strand, um erstmal zu frühstücken. Maximal eine Stunde nach dem Training sollte man schon essen; wenn wir das nicht schaffen, gibt es einen Proteinshake direkt im Anschluss ans Training.
Die letzten drei Tage auf Koh Chang haben wir am Khlong Prao und am Lonely Beach verbracht. Für uns die beiden schönsten Strände. Und an diesen drei Tagen haben wir sonst auch tatsächlich nichts weiter gemacht. Normalerweise machen wir am Nachmittag noch irgendwas – Sightseeing, Strand wechseln, Orte erkunden… aber die drei Tage auf Koh Chang haben wir nur zum Entspannen genutzt: Baden, Sonne tanken, Podcast hören, lesen, zur Massage gehen. Das reicht doch auch, oder? 😌











Really Good Food
In unserem Urlaub vor eineinhalb Jahren hatten wir eine kleine Garküche am Lonely Beach entdeckt, wo es super günstig super leckeres Essen gab. Hier sind wir auch dieses Jahr wieder hin und konnten uns freuen, denn es war immer noch genauso lecker. So lecker sogar, dass wir die letzten drei Abende hergekommen sind 😅
Obwohl wir so neugierig sind und gerne Neues ausprobieren, sind wir beim Essen manchmal genau das Gegenteil: wenn es uns irgendwo richtig gut schmeckt, kommen wir gerne immer wieder. Und dann gehen wir auch mal drei, vier Abende hintereinander ins gleiche Restaurant.




Entspannte (Arbeits-)Abende
Nach dem Essen gehts zurück ins Hotel. Jetzt ist Arbeitszeit. Bei Tee (statt Kaffee) werden die letzten Stunden des Tages noch produktiv genutzt. Aber damit komme ich sehr gut zurecht. Auch während des Tages erledige ich viele Dinge von unterwegs. Morgens nutze ich die Zeit meist für Deep Work und konzentriertes Arbeiten. Abends habe ich meine Meetings und/oder arbeite Dinge ab. Passt perfekt.
Und ungefähr so sahen unsere drei letzten Tage auf Koh Chang aus. Sehr routiniert und alltäglich – das tut zwischendurch mal richtig gut. Als nächstes geht es für uns (endlich) raus aus Thailand. Wir lieben Thailand (vor allem das Essen), aber wir haben das Gefühl, dass hier auch ganz viel Komfortzone ist. Und aus der müssen wir mal wieder raus. Wir sind gespannt, was uns in Kambodscha erwartet und ob wir es aus der Komfortzone rausschaffen 😉

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