Und nachdem wir nur vier Tage nicht am Meer waren, haben wir es schon wieder vermisst 😅 Also ging es von Chi Phat wieder Richtung Küste. Hierfür mussten wir erstmal wieder mit dem Motorrad-Taxi nach Andoung Teuk (an die Brücke), wo uns dann der Bus nach Sihanoukville einsammeln sollte. Die Dame vom Community Center drängelte uns etwas und sagte, wir müssen bereits um 8 Uhr los, weil der Bus früh dran sein. Wir wunderten uns schon, weil wir mit genau dem gleichen Bus ja ein paar Tage vorher angekommen waren (gegen 10:30 Uhr). Aber wir vertrauten natürlich. Und saßen am Ende fast zwei Stunden an der Brücke und warteten auf den Bus – der um 10:30 Uhr kam 😂
Ein Schelm, wer hier Böses denkt…
Die Busse in Kambodscha sind übrigens 1A. Noch nirgendwo haben wir so luxuriöse und gut ausgestattete Busse gesehen. Es gab hier sogar Fernseher in den Sitzen. Und genug Platz. Und so war die dreistündige Fahrt nach Sihanoukville ganz angenehm.


In Sihanoukville angekommen, konnten wir direkt über den Busanbieter auch die Speedboattickets nach Koh Rong Sanloem, unserer nächsten Destination, buchen. Und so ging alles ganz easy: Tickets kaufen, zum Hafen gefahren werden, und kurze Zeit später auch schon mit dem Speedboat in knapp 45 Minuten auf der Insel ankommen 🏝️
Welcome to Paradise
Vor eineinhalb Jahren waren wir bereits auf der Schwesterinsel Koh Rong, die etwas größere und ausgebautere der beiden Inseln. Koh Rong Samloem sollte noch etwas ruhiger sein und so haben wir uns kurzerhand und ganz spontan entschlossen hier noch ein paar Tage zu verbringen.
Denn mit den weißen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser und Dschungelpfaden bietet die Insel die perfekte Kulisse, um einfach mal abzuschalten. Es gibt keine lauten Straßen, keine Hektik – nur Natur, Ruhe und ein paar Unterkünfte, Restaurants und Bars direkt am Strand. Der perfekte Ort, um barfuß durch den Sand zu schlendern, im schönen Meer zu schwimmen und das Inselleben zu genießen.

Schon kurz nach unserer Ankunft konnten wir sehen, dass an der Beschreibung sicherlich einiges dran ist. Zu unserem Hotel ging es über den Strand. Wir beziehen ein super einfaches Zimmer in einem Hostel und können uns schonmal daran gewöhnen die nächsten vier Tage fast komplett barfuß zu laufen 🙃


Die Insel ist übrigens eher teuer. Wir zahlen für unseren Bungalow, für den wir woanders vielleicht maximal 15€ gezahlt hätten, hier über 30 Euro. Und auch das Essen ist mit 5€ pro Gericht entsprechend teurer – dafür kann man aber mit den Füßen im Sand essen.
Terrassen-Training & Beach Life
Nach etwas längerer Zeit haben wir auf Koh Rong Samloem mal wieder unser SmartWorkout-Set benutzt und jeden Morgen ein schönes Training auf unserer Terrasse absolviert.


Im Anschluss haben wir am Strand unsere Bowl genossen. Obst kaufen ist hier schwierig; die Auswahl ist gering und es gibt so gut wie keine Verkaufsstände. Etwas hinterm Strand haben wir glücklicherweise einen Ministand gefunden, der Mango und Ananas verkauft hat.


An einem Tag habe ich mir dann endlich (nach über fünf Monaten) auch mal eine Smoothie Bowl gegönnt! Ich liebe die ja, finde die aber einfach immer und überall maßlos überteuert 🤣 Aber hier passte es gut, und ich konnte in dem gleichen Café gleich ein paar Stunden bei Meerblick arbeiten. War lecker, aber weiterhin den hohen Preis nicht unbedingt wert.


Koh Rong Samloems Strände
Wir wohnen direkt an der Saracen Bay, dem längsten Strand der Insel. Und der Strand ist wirklich wunderschön. Schneeweißer, pudriger Sand und türkisblaues Meer. Paradise! Aufgrund seiner Länge lädt der Strand nicht nur zum Baden ein, sondern auch zum Spazieren. Vor dem Training haben wir hier jeden Morgen schon eine kleine Runde gedreht.
Am Strand reihen sich ein paar Hotels, Hostels und Restaurants & Bars. Man kann mit den Füßen im Sand und Blick aufs Meer essen und die Seele baumeln lassen. Wirklich herrlich.








Was nervt: da es keine Straßen gibt und jedes Hotel direkt am Strand liegt, werden die Touristen vom Pier mit solchen Knatterwagen zu ihren Hotels kutschiert… und dadurch fahren dauernd diese Wagen über den Strand und zerstören ein bisschen die Inselidylle…

Lazy Beach
Der Lazy Beach ist auf der anderen Seite der Insel und man erreicht ihn von der Saracen Bay in ca. 30 Minuten. Der Strand ist ganz anders: goldgelber Sand, blaues Meer. Und total leer. Eine richtig schöne Bucht, eingerahmt von grünen Bergen, an dem es nur ein Hotel und Restaurant gibt.



Sunset Beach
Der Sunset Beach liegt ebenfalls auf der Westseite der Insel und ist fußläufig zu erreichen. Generell gibt es hier auf Koh Rong Samloem auch keine richtigen Straßen, Autos gibt es gar nicht. Nur ein paar Roller.
Um zum Sunset Beach zu gelangen, muss man das letzte Stück einen kleinen Dschungelpfad runterklettern. Verrückt: direkt, nachdem wir den Pfad betreten haben, wurden wir von Moskitos attackiert – also nix wie raus hier!
Am Strand hat sich eine kleine Hippie-Szene etabliert und es gibt ein paar kleine, gemütliche Bars. Ansonsten auch hier nur schöner Sand, blaues Meer und die geliebte Abendsonne 😌


Sandy Beach
Der Sandy Beach liegt im (Nord)osten der Insel, und um ihn zu erreichen muss man schon einiges Wandern. Von der Saracen Bay waren es ungefähr eineinhalb Stunden durch verschiedenes Gelände. Der Weg lohnt sich aber: auch dieser Strand ist wunderschön. Weiterer Pluspunkt: man hat einen tollen Blick auf die „Skyline“ von Sihanoukville.



Wir sind an dem Tag übrigens über 15 km über die Insel gewandert – Koh Rong Samloem ist also nicht nur etwas für Strandliebhaber!
Dinner at the Ocean
Eine der schönsten Dinge während unserer Zeit hier war das tägliche Dinner direkt am Strand. Es ist einfach schön barfuß und mit Blick aufs Meer zu essen.
Wir haben direkt am ersten Abend ein tolles Restaurant entdeckt und ihm wieder unsere Treue für die nächsten Abende geschenkt. Typisch hier ist übrigens das Beach BBQ. Für einen festen Preis kann man zwischen verschiedenen Fleisch- und Fischsorten wählen und bekommt das dann gegrillt und mit diversen Beilagen serviert. Hier haben wir zweimal Red Snapper für 6$ bestellt – dazu gab es natürlich diverse Gemüsegerichte und wir haben uns ein bisschen durch die Karte gekostet.















Und so gingen ein paar entspannte Inseltage auch schnell vorüber und für uns ging es weiter – raus aus Kambodscha, auf ins nächste Abenteuer. Ein neues Land wartete auf uns!

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