Von Phuket ging es mit dem Bus nach Krabi. Hier wollten wir unseren Weihnachtsurlaub verbringen. Krabi mit seinen Felsen und Inseln ist sicherlich die Postkartenregion Thailands und in jedem Reiseprospekt über Thailand ist locker mindestens ein Foto von Krabi zu sehen. Und so mussten wir hier natürlich auch hin! Zwar waren wir 2017 schonmal auf Koh Lanta & Koh Yao Yai und haben auch Ausflüge in Krabis Inselwelt gemacht, aber auf dem Festland waren wir bisher noch nicht. Und so entschieden wir uns für ein kleines Hotel zwischen Ao Nang und Klong Mueng.


Unser Hotel war wirklich super und eignete sich perfekt für unseren Weihnachtsurlaub. Wir hatten ein schönes Zimmer mit Terrasse am Ende der Reihe. Es gab einen schönen Pool mit ausreichend Liegen. Und wir hatten sogar eine kleine Küche mit Kühlschrank. Unseren Weihnachtsplänen stand somit nichts im Wege 😄




Und was haben wir so die fünf Tage gemacht? Weihnachten gefeiert natürlich 🎄 Hierüber gibt es aber einen gesonderten Beitrag. Letztendlich haben wir die Gegend erkundet, was hauptsächlich aus Beach Hopping und einer tollen Wanderung bestand.
Ao Nang
Ao Nang ist der wohl bekannteste Touristenort in der Umgebung. Hier gibt es wieder alles: Bars, Restaurants, Souvenirshops, Nachtmarkt… der Ort ist recht voll, aber immer noch so, dass man es gut ein paar Tage aushalten kann. Am Ao Nang Beach selbst waren wir trotzdem nicht. Dieser liegt aber auch direkt an der Straße und ist sowieso nur bei Ebbe vorhanden; bei Flut ist der Strand von einer Mauer begrenzt.



Gyms gibt es hier sogar mehrere und so haben wir uns diese auch am ersten Tag erstmal angesehen und ausgeheckt, in welchen wir gehen. Wir haben uns für ein kleines Local Studio mit dem Namen PUSH Fitness entschieden. Das 3er-Ticket hat uns je 400 Baht gekostet. Trainieren konnten wir hier wirklich gut und haben jede Muskelgruppe einmal abdecken können: Push, Pull, Leg.


Was essen wir?
Die Auswahl der Restaurants kann etwas überfordernd sein. Es gibt EXTREM viele und am meisten von denen, die irgendwie alles anbieten: Seafood, Thaifood, Indisch, Pizza, Pasta… das finden wir immer kurios 😂 Von unseren fünf Abenden haben wir viermal in Ao Nang gegessen:
Ao Nang Landmark Nightmarket: Der Nachtmarkt ist relativ groß und bietet auch viele Essensstände – sowohl Snacks auf die Hand, als auch Stände mit Gerichten zum bestellen. Außerdem gibt es Sitzmöglichkeiten, was immer sehr wichtig ist 😀 Die Preise sind nicht ganz günstig, aber das liegt wahrscheinlich am Ort. Wir hatten Morning Glory Tofu, Tofu Basil, Veggie Kao Soi und einen Falafel Salat für insgesamt 290 Baht (ca. 8,30€).

Kodam Kitchen: Hier haben wir unser Weihnachtsdinner stattfinden lassen. Der Laden ist recht bekannt und sollte super gut sein, daher haben wir uns auch dafür entschieden. Preislich okay, die Portionen waren etwas klein… aber für uns gab es am Heiligabend ja noch genug 😉
Massaman Curry, Papaya Salad und Tofu Cashew Nut UND zwei Soda Water (gegönnt!) für 370 Baht (ca. 10,50€). Lecker war es!

Amp & Ring: Ein kleines Restaurant mit Plastikstühlen an der Hauptstraße Richtung Norden. Geschmacklich, preislich und auch von den Portionen gut. Wir hatten Gebratene Glasnudeln, Fried Rice Tofu und Penang Tofu – super lecker. Preis: 230 Baht (ca. 6,50€).

Am letzten Abend wollten wir dann doch nochmal so ein Sammelsurium-Restaurant ausprobieren. Vor allem, weil die mit Pad Thai für 50 Baht werben. Wir wussten: entweder die Portion ist super klein und/oder die anderen Gerichte sind super teuer 😄 Am Ende stimmte beides. Außerdem waren die Gerichte geschmacklich leider total angepasst und schmeckten überhaupt nicht mehr authentisch. Wir hatten Pad Thai, Bean Sprouts mit Tofu, Papaya Salad und Freddy hatte noch Chicken Satay. Die Sprossen schmeckten nach wenig, das Pad Thai hatte eine Fertigsauce und der Papaya Salad war mild. Und das alles für 380 Baht (ca. 10,85€). Den Namen des Restaurants wissen wir nicht mehr, aber den muss man sich auch nicht merken 🥲

Und was haben wir den fünften Abend gegessen? Wir verraten schonmal so viel: es war der erste Weihnachtstag, mehr erfahrt ihr in unserem Weihnachtsbeitrag…
Railay Beach
Der Railay Beach ist sicherlich einer der bekanntesten und beeindruckendsten Strände Thailands. Umgeben von steilen Kalksteinfelsen bietet der Strand die perfekte Postkartenidylle. Er ist nur per Boot zu erreichen, was ihn noch ein bisschen besonderer macht. Rüber kommt man mit dem Longtailboot eigentlich dauerhaft vom Ao Nang Beach. Das Return Ticket kostet 200 Baht pro Person. Am Railay Beach gibt es kaum Liegen, so dass hier somit noch ein bisschen Ursprünglichkeit bewahrt wird. Uns hat das sehr gut gefallen.





Der Oststrand hat uns hingegen nicht so gut gefallen; es war aber auch Ebbe – die Mangroven kamen raus und das riecht immer etwas unangenehm. Der kleine Ort zwischen den beiden Stränden bietet jede Menge Restaurants, Bars und Shops, uns es gibt sogar Hotels auf dem kleinen Gebiet.



Am Westende des Railay Beach kann man auch noch über einen kleinen Dschungelpfad zum ruhigeren Tonsai Beach gehen (oder sich mit dem Longtailboot dorthin fahren lassen). Das haben wir diesmal nicht gemacht, der Railay Beach hat uns gereicht und es war auch gar nicht soooo extrem voll.
Pai Plong Beach
Der Pai Plong Beach liegt östlich von Ao Nang und kann nur über den sogenannten Monkey Trail erreicht werden. Vom Ostende des Ao Nang Beaches gelangt man in etwas 10-15 Minuten den privaten Strand, an dem genau ein Resort steht. Man muss sich in eine Liste eintragen, der Zugang ist aber kostenlos. Der Strand ist auch sehr schön von Kalksteinfelsen umgeben, so dass sich eine einmalige Kulisse bietet. Uns hat es hier super gut gefallen, vor allem weil es auch nicht so voll war. Natürlich ist auch hier nur Sand und man kann wunderbar baden. Einzig störend: die Longtail-Taxis zum Railay Beach fahren Nonstop vorbei, so dass man quasi keine Ruhe hat… aber das ist Meckern auf hohem Niveau.



Übrigens: der Monkey Trail hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Der Weg ist am Anfang von Makaken besetzt und einer dieser kleinen Frechdächse hat doch tatsächlich meine Stäbchen 🥢 aus der Seitentasche meines Rucksacks geklaut 🥲
Klong Muang Beach
Klong Muang ist ein Ort weiter westlich an der Küste und direkt so viel ruhiger als Ao Nang. Der Strand ist schön breit, feiner Sand mit schöner Aussicht auf die vorgelagerten Inseln. Hier lässt es sich gut entspannen. Außerdem kann man super gut am Strand spazieren gehen.



Tubkaek Beach
Noch ruhiger geht es am Tubkaek Beach zu. Hier stehen eigentlich nur Resorts und es gibt wirklich viel weniger Betrieb. Der Strand ist schön und bietet vor allem eine herrliche Aussicht auf die ganzen kleinen vorgelagerten Inseln. Bei uns war leider Ebbe, so dass man nicht baden konnte. Außerdem war das Wetter nicht ganz so schön, so dass die Sicht auch nicht so toll war. Aber wir können uns vorstellen, wie das bei Kaiserwetter aussehen muss.


Khao Ngon Nak Nationalpark
Am letzten Tag, und damit schon nach Weihnachten, waren wir im Khao Ngon Nak Nationalpark wandern. Die Wanderung verlief super schön durch Dschungel den Berg hinauf. Über Stock und Stein, war es teilweise auch richtig anspruchsvoll. Wir waren auf jeden Fall froh, dass wir unsere Wanderschuhe anhatten. Für 5 km geht es ca. 620 Höhenmeter hinauf. Und dann steht man auf einmal selbst auf einem dieser Kalksteinfelsen, die Krabi so einzigartig machen. Leider hat es genau als wir oben waren angefangen zu regnen. Dadurch hatten wir dann auch keine so gute Aussicht, weil der Himmel wolkenverhangen und diesig war. Schön war es trotzdem!







Und so ging unser Weihnachtsurlaub in Krabi irgendwie auch schon wieder super schnell vorbei. Die Tage vergehen wie im Flug und man schafft irgendwie nie das, was man sich vorgenommen hat. Hier zum Beispiel wollten wir eigentlich einen Ausflug machen, hat sich am Ende aber irgendwie nicht ergeben.
Macht aber auch nix, wir hatten wundervolle Tage hier und freuen uns jetzt auf unseren Silvesterurlaub!

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