Es ist endlich soweit: Wir haben es geschafft unsere Destination Insights zu Indonesien zusammenzustellen. Für ein Land ist das viel schwieriger, als für einen Ort. Aber here it is:

Indonesien. Zwei Monate sind wir durch dieses vielseitige und so wunderschöne Land gereist. Nachdem wir bereits 2016, 2018 und 2019 hier waren, war uns von Anfang an klar, dass auch unsere große Reise in diesem Land starten muss. Dort, wo alles begann: unsere Liebe zum Backpacking und Asien im allgemeinen. 

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt, ein Mosaik aus über 17.000 Inseln, die sich zwischen Asien und Australien erstrecken. Mit seiner unglaublichen Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Landschaften ist das Land ein Paradies für Abenteurer. Jede Region hat ihre eigene Identität und so ist es immer auch ein bisschen, als würde man in ein komplett neues Land reisen. Egal, ob Traumstrände, aktive Vulkane, faszinierende Unterwasserwelt oder kulturellen Highlights – Indonesien hat für jeden etwas zu bieten. Dieses Land der Kontraste ist ein Ort, an dem jeder Tag ein neues Abenteuer bereithält 🌴✨

Highlights

Puh, das wird schwierig. In den zwei Monaten haben wir so unglaublich viele Highlights gehabt; was nehmen wir denn da? 

Kuta, Lombok

Das ist ganz klar: unser zweites Zuhause. Immer wenn wir hier ankommen fühlen wir uns direkt wohl, und so war es auch dieses mal wieder. Im Tri Putri Homestay waren wir nun zum vierten Mal, es hat sich wenig verändert und wir fühlen uns direkt wie angekommen. Die Menschen sind super freundlich, alle lächeln uns an. Das Bumblebee Gym war klasse, hat uns eine super Trainingsroutine ermöglicht. Wir waren an neuen und bekannten Orten, Stränden, Restaurants. Wir lieben es dort einfach. Und damit ein absolutes Highlight JEDER Indonesien-Reise.

Rinjani-Trekking

Wie kann es auch anders sein? Natürlich ist unsere Besteigung des Vulkans Mount Rinjani ein absolutes Highlight, nicht nur unserer Zeit in Indonesien, sondern wahrscheinlich unseres bisherigen Lebens. Es war einfach ein so krasses Erlebnis, und an dieser Erfahrung zehren wir noch heute regelmäßig. 

Sumbas Strände

Wer schöne und unberührte Strände sucht, wird Sumba lieben – so we do! Einfach jeder Strand, an den wir hier kamen, war atemberaubend. So viel Schönheit, die noch so unangefasst ist, findet man sicherlich nicht mehr oft auf dieser Welt. Und so gehören die Strände auf Sumba definitiv zu den Highlights unserer Zeit in Indonesien. 

Raja Ampat

No words needed! Raja Ampat muss einer der schönsten Orte dieser Erde sein. Diese Unterwasserwelt ist einfach gigantisch, unsere Zeit in unseren kleinen Bungalows unvergesslich. Was wir hier alles erlebt und gesehen haben, ist einfach einmalig und kaum in Worte zu fassen. Deswegen lassen wir das auch einfach so stehen. 

Meet the Orang-Utans in Borneo

Mein Kindheitstraum ist wahr geworden! Wir haben die Orang-Utans in freier Wildbahn gesehen. Und es war wirklich eines der schönsten Erlebnisse unseres Lebens. Diese gigantischen Tiere einmal hautnah erleben zu dürfen ist wirklich ein Geschenk. Und auch sonst war die Klotok-Tour ein einziges Highlight, welches wir so schnell (oder wahrscheinlich nie) vergessen werden. 

Downsides 

Wie jedes Land hat auch Indonesien seine Herausforderungen und Eigenheiten, die man vor der Reise kennen sollte. Ob Müllproblematik, lange Reisetage oder unerwartete kulturelle Unterschiede – hier sind einige Downsides, die wir auf unserer Reise erlebt haben.

Müll

In Indonesien ist das Müllproblem leider allgegenwärtig. Sobald keiner für einen Strandabschnitt zuständig ist, sammelt sich der Müll. Und auch in Büschen oder am Straßenrand findet man sehr, sehr viel Müll – insbesondere natürlich Plastik. Die Tiere, wie Hühner oder Kühe, stehen da einfach drauf herum; ein ganz typisches Bild in Indonesien. Wenn es zu viel wird verbrennen die Locals diesen dann einfach im eigenen Garten. Es gibt aber schon einige gute Initiativen, wie z.B. den Gili Eco Trust, die versuchen sich dem anzunehmen und mit Beach Cleanups etc. dem Müll den Kampf anzusagen! 

Lange Wege

Indonesien ist riesig. Das muss man bei der Reiseplanung einfach beachten. Denn dadurch, dass es ein Inselstaat ist, kommt für viele Wege nur der Flieger in Frage – es sei denn du möchtest mehr als 20 Stunden auf einer Pelni-Fähre verbringen. Und das kostet natürlich auch Zeit und bedeutet Reisetage ohne Ende, die wiederum besonders anstrengend sein können. Aber wir wussten, worauf wir uns einlassen. 

Faszination Europäer 

In einigen Teilen Indonesiens sind weiße Touristen noch eine Seltenheit. Und so wiest du dort IMMER angestarrt und/oder angesprochen. Wir fühlten uns wie Angelina Jolie und Brad Pitt in ihren besten Zeiten. Und so merkten wir aber auch, wie anstrengend es als Promi sein muss, wenn man auf der Straße überhaupt keine Ruhe hat. Denn nach einiger Zeit kann das ganz schön anstrengend werden. 

Toilettenpapier

Das Klopapier in Indonesien ist einfach nur eine Frechheit. Du reißt ein Stück ab, es zerreißt direkt und löst sich quasi auf. Dadurch kannst du im wahrsten Sinne des Wortes Zeitung lesen. 

Visa

Im Vergleich zu anderen Ländern in Südostasien sind die Visa-Regelungen in Indonesien leider weniger attraktiv. Zwar kannst Du mit einem Single Entry Visa 30 Tage kostenfrei einreisen, jedoch ist dieses nicht verlängerbar. Alternativ kannst Du ein Visa on Arrival für 50 USD erwerben und es nach 30 Tagen um weitere 30 Tage verlängern. Wir haben uns für das 60-Tage-Touristenvisum entschieden, das im Vorfeld beantragt werden muss und 110 Euro kostet. Für unseren Overstay von einem Tag mussten wir zusätzlich 60 Euro pro Person zahlen, sodass uns die 61 Tage insgesamt 170 Euro gekostet haben. Zum Vergleich: In Laos und Thailand kannst Du ohne zusätzliche Gebühren bis zu 60 Tage bleiben.

Kultur und Menschen

Indonesiens Menschen sind so unterschiedlich, wie seine Inseln. Es ist einfach das Land der Vielfalt, und das eben nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell. Angefangen bei den Religionen: Bali ist hinduistisch, Lombok muslimisch, Sumba christlich… jede Insel bringt außerdem seine eigenen Urreligionen und Traditionen mit sich. Immer wenn du auf eine andere Insel in Indonesien kommst, fühlt es sich ein bisschen so an, als kommst du in ein völlig neues Land. Und doch ist es auf eine bestimmte Art und Weise auch gleich. Same Same but different halt. 

Jede Insel bringt auch eine eigene Kultur mit sich. Trotz dieser Unterschiede eint die Indonesier ihre Herzlichkeit, Gastfreundschaft und ihr offenes Lächeln. Das Anschauen und Ansprechen gehört dann leider auch dazu, aber wir denken, dass das erst auf Dauer anstrengend wird. Am Anfang fanden wir es auch noch ganz lustig und haben uns über unseren “Fame” gefreut. 

Die Kultur zeigt sich überall: in den Tempeln, traditionellen Tänzen, der Gamelan-Musik, der traditionellen Kleidung, den lebhaften Märkten oder beim gemeinsamen Essen. Besonders Essen hat für Indonesier (wie wohl für alle Asiaten) einen besonders hohen Stellenwert. Und so muss man nie lange suchen, bis man das nächste kleine Warung findet. Wir lieben es. 

Food

Und das bringt uns direkt zu einem unserer Lieblingsthemen: Food!

Indonesisches Essen ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch extrem vielfältig. Auf den ersten Blick mag man das gar nicht vermuten, doch das Archipel hat so viele verschiedene Gerichte zu bieten, dass wir bis zum Schluss immer wieder Neues probieren durften. Von Currys uns Nudelgerichten bis hin zu den besten frittierten Snacks – hier wird wirklich jeder fündig.

Besonders für Vegetarier ist Indonesien ein echtes Paradies: Tofu und Tempeh sind hier nicht nur Alternativen, sondern fester Bestandteil der lokalen Küche und werden von den Einheimischen täglich gegessen. So hatten wir nie Schwierigkeiten, vegetarische Optionen zu finden. Für Veganer wird es etwas kniffliger, da viele Gerichte mit Ei serviert werden – das lässt sich theoretisch aber auch einfach weglassen.

Hier kommen ein paar der gängigsten Gerichte: 

Nasi Goreng: Das wohl bekannteste Gericht Indonesiens: gebratener Reis mit Gemüse, Ei, optional Fleisch.

Mie Goreng: Die Nudel-Variante des Klassikers: gebratene Nudeln mit Gemüse, Tofu, Tempeh, Ei oder Fleisch.

Gado-Gado: Ein köstlicher, lauwarmer Salat aus gekochtem Gemüse, Kartoffeln, Tofu und Tempeh, getoppt mit Erdnusssauce.

Nasi Campur: „Gemischter Reis“ – hier bekommt man eine Portion Reis mit verschiedenen Beilagen: Gemüse, Fleisch, Tofu, Tempeh und Sambal. Kann man sich auch oft selbst aus der Theke aussuchen.

Satay: Die gegrillten Fleischspieße findet man an jeder Straßenecke. 

Tempeh Goreng / Tahu Goreng: Frittierter Tempeh oder Tofu – knusprig, lecker und proteinreich. Und mit 1k IDR pro Stück super günstig. 

Bakso: Indonesische Fleischbällchen-Suppe. Bakso gibt’s in Brühe mit Nudeln, Gemüse und Sambal. Findet man auch an jeder Ecke. 

Ayam Goreng: Würzig mariniertes, frittiertes Hähnchen. 

Tempeh Penyet: Knursprig frittierter Tempeh und Tofu mit Sambal, dazu Reis und Gemüsebeilade (meist Gurken, Kohl, Bohnen). Beliebtes Gericht am Lalapan Stand. 

Cah Kangkung: Wasserspinat, gebraten mit Knoblauch und Chili.

Fried Vegetables: Einfach gebratenes Gemüse in Sojasauce. 

Bakwan Goreng: Knusprig frittierte Gemüse-Fritter, typischerweise aus geraspelten Karotten, Kohl und Mais.

Perkedel Jagung: Indonesische Maisfrikadellen, auch bekannt als Corn Fritters.

Pisang Goreng: Frittierte Banane – der perfekte süße Snack für zwischendurch. Wird typischerweise mit Coklat & Keju (Schokosauce und Käse) serviert.

Martabak: DER gefüllte indonesische Pfannkuchen. Gibt es herzhaft (Martabak Telur) oder süß (Martabak Manis). Lieben wir.

Unsere absoluten Lieblingsgerichte: 

  • Nasi Goreng
  • Gado-Gado
  • Fried Veggies
  • Martabak 
  • Pisang Goreng

Gesunde Ernährung

Worauf man als Sportler in Asien besonders achten muss: Eiweiß. Gerade wenn man sich vegetarisch ernährt, kann das ein bisschen schwierig werden. Einfach weil Hülsenfrüchte komplett fehlen. Daher hier unsere Tipps für eine eiweißreiche Ernährung: 

  • Beim Frühstück immer die Ei-Option wählen. Damit hat man dann schonmal ca. 20g Eiweiß. 
  • Jedes Gericht MUSS mit Tofu, Tempeh oder Ei sein (optional natürlich auch Fleisch)
  • Wenn man ein indisches Restaurant sieht, muss man dahin (Stichwort Hülsenfrüchte). 
  • Die besten Snacks: Nüsse und Kacang Karo (Bohnen) 

Achtung frittiert! 

Die Indonesier lieben frittiertes Essen. Nicht umsonst gibt es an jeder Ecke die kleinen “Gorengan”-Stände, die frittierten Tofu, Tempeh, Gemüse und Banane verkaufen. Das klingt erstmal super lecker – und ist es auch.

Doch nach fast drei Wochen, in denen wir täglich bekocht wurden und drei Mahlzeiten am Tag bekamen, fiel uns auf: Mindestens ein Gericht war immer frittiert. Auf Dauer kann das natürlich zu einer Herausforderung für den Magen werden, und auch bei mir haben sich irgendwann Magenprobleme eingestellt – zu fettiges Essen vertrage ich einfach nicht gut.

Zudem wird in Indonesien vermutlich oft Palmöl zum Frittieren verwendet, was nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt problematisch ist. So lecker die frittierten Snacks auch sind: Hier ist ein bisschen Zurückhaltung vielleicht keine schlechte Idee 😉

Typisch Indonesien: Pandan

Pandan ist auch bekannt als „Asiatische Vanille“, und eine der beliebtesten Zutaten in der indonesischen Küche. Das grüne Blatt der Pandan-Palme verleiht vor allem süßen Gerichten eine unverwechselbare Note – und wir lieben es!

In Indonesien wird Pandan in extrem vielen Snacks und Gerichten verwendet, wie Reis, Kuchen, Pudding oder auch Getränken. Besonders bekannt sind Keplon (Klebreisteigbällchen mit Kokos) und Kue Pandan. Neben seinem Geschmack sorgt das Pandanblatt auch für eine natürlich grüne Farbe, die viele Gerichte auch optisch aufwertet 🌿

Reisen im Land

Indonesien ist riesig. Das Land besteht einfach aus 17.000 Inseln und die Wege sind entsprechend weit. Und gerade weil es so viele Inseln sind, muss man auch oft fliegen. Die Flüge sind zwar kurz, meist so 1-2 Stunden – aber trotzdem muss man fliegen, wenn man nicht 20+ Stunden auf einer Pelni Fähre sitzen möchte. Kleinere Strecken, z.B. zwischen Bali und Lombok kann man natürlich auch mit dem Speedboat zurücklegen. Kurze Strecken fährt man am besten mit dem Taxi. Entweder man handelt vor Ort (Fahrer findet man eigentlich immer) oder man nutzt eine der Apps, wie Grab oder Gojek. Wir haben alle drei Optionen regelmäßig genutzt. 

Hier eine Übersicht über unsere Transporte während unserer Zeit in Indonesien: 

AnzahlKostenKosten / Tag
Flüge91542 €25,70 €
Boot8275 €4,58 €
Taxi20260 €4,33 €
Summe2077 €34,61 €

Die Flüge haben natürlich auch einen großen Einfluss auf das Reisebudget. Mit durchschnittlich 85 € pro Flug und Person sind die Kosten zwar insgesamt überschaubar, aber ausschlaggebend ist hier vor allem das Gepäck. Ohne Aufgabegepäck kosten Inlandsflüge oft nur 40–60 €, allerdings verdoppeln sich die Kosten in der Regel, sobald Gepäck dazugebucht wird.

Kosten

Indonesien ist immer noch relativ günstig. Auch wenn die Preise, vor allem in den Touri-Regionen, stark angezogen haben, findet man immer noch überall günstige Alternativen. Um euch ein komplettes Bild über die Preise zu geben, haben wir unsere Kosten einmal komplett ausgewertet und teilen hier unsere Ausgaben (ganz ungefiltert) mit euch:

PostenGesamtkostenKosten / Tag
Hotels1815,95 €32,47 €
Roller inkl. Tank & Parking148,25 €2,47 €
Food352,12 €5,86 €
Snacks140,27 €2,33 €
Drinks39,76 €0,66 €
Eintritt (inkl. Raja Ampat) & Ausflüge301,94 €5,03 €
Fitness (Gym, Massagen)76,97 €1,28 €
Wäsche19,45 €0,32 €
Kosmetik (Friseur, Drogerie, Nägel…)64,85 €1,08 €
Sonstiges (Internet, CoWorking, Kleidung, Souvenirs…)124,43 €2,07 €
Summe3083,9953,57

Zusätzlich haben wir für unsere beiden Highlight-Touren (Rinjani-Trekking und Klotok-Tour in Borneo) insgesamt 1575 € bezahlt. Ohne die beiden Touren (aber inkl. Transportkosten) kämen wir auf ein Tagesbudget von 88,18 €; inkl. der Touren sogar auf 114,43 € – und damit knapp 15 € über unserem vorher festgelegten maximalen Tagesbudget von 100 €. Zu beachten: drei Wochen davon waren Urlaub; da gibt man naturgemäß etwas mehr aus. Und die beiden Touren waren on purpose und sind wahrscheinlich “Once in a lifetime”-Erfahrungen. Das ist uns die Budget-Sprengung wert. 

Good to know 

Indonesien ist faszinierend und vielfältig und, wie ihr wisst, eines unserer absoluten Lieblingsreiseziele. Wir würden also jedem empfehlen diese Perle der Natur einmal zu besuchen. Doch bevor Du dich ins Abenteuer stürzt, gibt es ein paar Dinge, die Du wissen solltest – für einen entspannten und reibungslosen Aufenthalt. Daher hier unsere Quick Infos+Tipps: 

1. Strandeintritt
Viele Strände in Indonesien erheben eine kleine Eintritts- oder Parkgebühr. Diese liegt oft zwischen 5.000 und 15.000 IDR (ca. 0,30 bis 1 €). Irgendein Local sitzt immer in einem selbstgebauten Häuschen und kassiert ein bisschen Taschengeld. 

2. Lange Wege
Die Distanzen zwischen einzelnen Destinationen sind lang; nicht nur zwischen den Inseln. Auch die Straßenverhältnisse machen das Reisen nicht unbedingt schneller. Plane also ausreichend Zeit ein, sowohl für die einzelnen Orte, als auch für die Wege vor Ort.

3. Wenig bis keine Touristen in einigen Regionen
Während Orte wie Bali oder Lombok recht touristisch sind, gibt es auch abgelegene Gebiete, in denen du kaum andere Reisende treffen wirst. Hier kannst du das authentische Indonesien erleben, es wird weniger Englisch gesprochen und du wirst definitiv zur Attraktion der Region. 

4. Lalapan-Stände
Ein absolutes Highlight! Lalapan-Stände findest du überall – kleine Straßenküchen, die typischerweise frittiertes Hühnchen, Fisch, Tofu oder Tempeh mit Sambal und frischem Gemüse servieren. Lecker, günstig und ein absolutes Muss! 

5. Grab vorher checken
Wenn du Grab nutzen möchtest, checke vorher vor Ort unbedingt, ob die App funktioniert. Wir haben es öfters gehabt, dass einfach kein Fahrer gefunden wurde – weil die Mafia die App “verbietet”. Kurzfristig dann einen Transport zu finden, kann in einigen Regionen schwierig werden. 

6. Handeln ist Pflicht
Ob auf Märkten oder beim Rollerverleih – Handeln gehört dazu und wird erwartet. Ein freundliches Lächeln hilft oft, um auf einen fairen Preis zu kommen. Und hart bleiben lohnt sich 😀

7. ATM-Gebühren
Achte darauf, dass einige indonesische Geldautomaten Gebühren für das Abheben von Bargeld verlangen. ATMs ohne Gebühr sind: BNI, Mandiri, Maybank, HSBC. 

8. Ohropax einpacken
Indonesien ist laut. Egal ob Hähne, der Muezzin, hupende Roller oder der allgegenwärtige Verkehr – Ohropax retten dir definitiv den Schlaf.

9. Natur-Nüsse sind rar
Wenn du auf der Suche nach naturbelassenen, ungesalzenen Nüssen bist, wirst du merken, dass das nicht so einfach ist. Indonesier lieben gesalzene und gewürzte Snacks. Die Naturnüsse sind meist importiert und dementsprechend teurer.

10. Pulli auf Reisen
Indonesien ist tropisch heiß – aber die Klimaanlagen in Bussen, Zügen oder Fähren sind oft auf „Gefriertruhe“ eingestellt. Ein Pulli ist ein absolutes Muss auf Reisen, um den Kälte-Schock zu vermeiden.

Mit diesen Tipps solltest du bestens vorbereitet sein, um das Beste aus deinem Indonesien-Abenteuer herauszuholen!

Wiederkommen?

Was wir zu 100% sagen können: wir kommen wieder! Indonesien ist einfach etwas besonderes. Und auch nach insgesamt knapp sechs Monaten im Land, haben wir noch lange nicht alles gesehen. Man könnte wahrscheinlich ein ganzes Leben nur dort reisen 😂 Von daher freuen wir uns schon jetzt auf unser Wiedersehen; wann auch immer das sein wird.


3 Antworten zu „Destination Insights: Indonesien“

  1. Avatar von Sandra
    Sandra

    Auch wenn ich absolut nicht reiseverrückt bin, bekomme ich beim Lesen echt Lust nach Indonesien zu reisen. Sehr liebevoll und detailliert beschrieben. Hat Spaß gemacht, alles zu lesen.
    Ich hätte aber wirklich gedacht, dass das Tagesbudget deutlich niedriger liegt. Da kommt wirklich einiges zusammen.
    😘

    1. Avatar von bianca

      Am härtesten schlagen hier aber wirklich die Inlandsflüge zu Buche. Wenn wir die rausnehmen fallen knapp 35€ pro Tag weg. Und die Lebenshaltungskosten, also essen usw. sind wirklich super günstig; da kommt man locker unter 50€ zu zweit inkl. Hotel hin.

  2. Avatar von Wolfgang
    Wolfgang

    Liebe Bianca, lieber Sohn! Was für eine schöne und interessante Beschreibung eurer Reise durch die indonesische Inselwelt. Beneidenswert, was ihr so alles gesehen, erlebt und durchwandert habt. Und besonders erwähnenswert finde ich , dass ihr uns mit diesem Reisetagebuch teilhaben lasst an euren Abenteuern. OK, die Kosten sind in der Tat doch höher, als ich es vermutet hatte. Da bin ich bei Sandra. Auch wenn man die Flüge rausrechnet ( die gehören ja in diesem Fall dazu, auch wenn es eben klimatechnisch nicht die beste Alternative ist ), sind die Ausgaben proTag/2 Personen, nicht gerade gering. Genießt weiter eure gemeinsame Reise und lasst uns auch weiterhin teilhaben an euren Eindrücken. Und wenn es mal an € mangeln sollte, meldet euch ! Aber wir sehen uns ja schon in knapp 4 Wochen und „regeln“ das dann vor Ort !! Liebe Grüße und Frohe Weihnachten, Papa

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